Bei HKiT® war das von Anfang an nicht da, dieses merkwürdige Gefühl. Es war zwar alles neu für mich, aber es stimmte, es fühlte sich richtig an und vor allem: ich fühlte mich richtig. Das war im Herbst 2004, und seitdem bin ich immer tiefer in die Heilenden Kräfte im Tanz eingestiegen. Später dann, 2011, begann ich mit der Ausbildung zur Tanzpädagogin HKiT® in der Tanzheimat. Und hier, in der Ausbildung, kam ich dem Rätsel auf die Spur, warum es mit mir und „den anderen“ nichts hatte werden können, denn es liegt tief in der Natur der Sache begründet: das entdeckenlassende Lernen (entwickelt von dem Physiker Wagenschein) als DIE didaktische Methode von HKiT®.
Mir wurden Übungen gezeigt, Schritte, Bewegungen, Rhythmen, Bewegungsabfolgen, aber nicht übergestülpt. Mir wurden Bewegungsqualitäten nahegebracht oder der Zusammenhang zwischen Gefühlen und Bewegungen, die Tanzarchetypen, aber nie wurde verlangt, dass ich ein bestimmtes Gefühl haben muss, bloß weil das jetzt auf dem „Programm“ stand. Ich durfte immer ich selber sein, in meinem eigenen Tempo die Tänze und Tools erfahren und forschen.
„Jede Bewegung, die kommt, ist richtig. Jede Bewegung, die kommt, ist gut“-
kein unterschwelliger heimlicher Leistungsdruck, kein Mithalten müssen mit der Gruppe, keine unausgesprochene Erwartung des Lehrers an mich, keine schiefen Blicke – das ist einer der Hauptgründe, warum ich bei den HKiT® geblieben bin und sie mittlerweile auch seit mehr als drei Jahren aus voller innerer Überzeugung unterrichte.
Wie ich zu HKiT® kam – und warum ich geblieben bin, Teil 1 (Sabine Rippe)